Sind alle RDKS-Sensoren vorprogrammiert?
Beim Kauf von RDKS-Sensoren ist eine der häufigsten Fragen, ob sie vorprogrammiert und sofort einsatzbereit sind. Die Antwort hängt von der Art des installierten RDKS-Systems und -Sensors ab.
Wenn Sie Original-Ersatzsensoren für einen bestimmten Fahrzeughersteller wie Toyota, Ford, Mazda, Nissan usw. kaufen, müssen die Sensoren in der Regel manuell mit dem Fahrzeug gekoppelt oder neu angelernt werden.

Die meisten Nachrüst-RDKS-Systeme funktionieren anders. Anstatt ein separates Programmier- oder Neuanlernverfahren zu erfordern, sind die Sensoren in der Regel bereits vor Verlassen des Werks mit einem separaten Display gekoppelt. Das bedeutet, dass das System sofort einsatzbereit ist. In den meisten Fällen besteht die Installation lediglich darin, die Sensoren anzubringen und das Display einzuschalten.
Zu verstehen, ob Ihre RDKS-Sensoren vorprogrammiert sind, kann Verwirrung während der Installation vermeiden.
Wie man Original-Ersatzsensoren vorprogrammiert
Original-Ersatz-RDKS-Sensoren müssen nach der Installation in der Regel manuell mit dem Fahrzeug verbunden werden. Dieser Vorgang wird allgemein als RDKS-Neuanlern- oder Sensor-Koppelungsverfahren bezeichnet.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine gängige Methode für die meisten Fahrzeuge ist die Verwendung eines RDKS-Diagnosegeräts. Dieses wird verwendet, um die einzigartige ID jedes Sensors zu aktivieren und auszulesen. Das Diagnosegerät wird dann mit Ihrem Fahrzeug verbunden, um diese Sensor-IDs in das Steuergerät des Fahrzeugs zu übertragen. Danach kann das Fahrzeug mit den Sensoren kommunizieren und Reifendruckinformationen anzeigen.
Da der genaue Neuanlernprozess zwischen Herstellern und Fahrzeugmodellen variiert, erfordern Installationen in der Regel spezielle Ausrüstung oder die Unterstützung einer Reifenwerkstatt oder eines Mechanikers.
RDKS-Sensoren für den Nachrüstmarkt
Neben der Tatsache, dass sie keine Programmierung erfordern, bieten Nachrüstsysteme auch eine größere Flexibilität bei den Sensortypen. Während Original-Ersatz-RDKS-Sensoren fast immer interne Sensoren sind, die im Rad montiert werden, ermöglichen viele Nachrüstsysteme den Benutzern die Wahl zwischen externen und internen Sensoren. Externe Sensoren werden direkt auf das Ventil geschraubt und können in wenigen Minuten installiert werden. Interne Sensoren werden im Reifen installiert und bieten zusätzlichen Schutz vor Diebstahl oder Beschädigung.

Ein weiteres Merkmal eines gut konzipierten RDKS-Nachrüstsystems ist die Möglichkeit, Sensoren bei Bedarf hinzuzufügen, zu entfernen oder zu ersetzen. Wenn Sie beispielsweise einen neuen Anhänger oder ein Ersatzrad kaufen, können zusätzliche Sensoren mit dem Monitor gekoppelt werden, ohne das gesamte System ersetzen zu müssen. Ebenso kann ein Sensor, wenn er das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, einzeln entfernt und ersetzt werden. Diese Flexibilität macht RDKS-Nachrüstsysteme besonders beliebt für Anhängergespanne, Nutzfahrzeuge und alle, die eine Überwachungslösung wünschen, die sich an ihre sich ändernden Anforderungen anpassen kann.
Koppeln von Sensoren bei RDKS-Nachrüstsystemen
Wenn Sie einen Ersatzsensor koppeln oder weitere Sensoren zum System hinzufügen müssen, ist der Kopplungsprozess in der Regel unkompliziert. Die meisten Systeme ermöglichen es Ihnen, das Display in einen Sensor-Kopplungsmodus zu versetzen. Danach wird der Sensor aufgeweckt (dies geschieht durch Schütteln des Sensors und anschließendes Anlegen von Luftdruck durch das Reifenventil). Die Druckänderung bestätigt, dass der richtige Sensor mit dem Monitor kommuniziert. Die Position wird dann gespeichert, und damit ist der Vorgang abgeschlossen.
Einige moderne Systeme machen den Prozess noch einfacher. Zum Beispiel ermöglicht die EZsync TPMS-Technologie von Promata, Sensoren einfach durch Halten in der Nähe des Display-Monitors zu koppeln. Der Monitor erkennt den Sensor automatisch und schließt den Kopplungsprozess ab, ohne spezielle Werkzeuge, Reifenbefüllung oder komplexe Programmierverfahren zu erfordern.
Diese Funktion ist besonders wertvoll für interne RDKS-Sensoren. Bei anderen Systemen kann das Koppeln eines internen Sensors erfordern, dass der Reifen vom Rad entfernt wird, um den Sensor zu aktivieren. Mit EZsync kann ein interner Sensor gekoppelt werden, während er im Reifen installiert bleibt – was erheblich Zeit und Mühe spart. Dies macht das Hinzufügen, Ersetzen oder Neukonfigurieren von Sensoren viel bequemer.